Gruppen im DAV Heidelberg

b Mountainbike

After Work Biken, Tagestouren, Transalps und...

Referent/in: Alexander Holzwarth icon , Tel.: 0172 - 6389000bild

Regelmäßiges Treffen:

Wir treffen uns regelmäßig zu Gemeinschaftstouren und organisieren Touren für Erwachsene mit verschiedenen Niveaus: Basic [S1/K1], Fun Tour [S2/K2], Fun Downhill [S3/K1] und Power [S3/K3]. Alle Teilnehmer gruppieren sich in die Touren ein, die sie auch selbstständig und eigenverantwortlich durchführen können. Alle Entscheidungen werden gemeinschaftlich getroffen. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.

Voraussetzung zur Teilnahme sind: DAV-Mitgliedschaft, fahrtechnische Grundkenntnisse (S1) sowie eine passable Grundkondition (K1), ein funktionstüchtiges Mountainbike, Helm, Brille, Handschuhe, sowie eine ausreichende Beleuchtung [Lenkerlampe und Rücklicht]. Bei sehr schlechtem Wetter und amtlicher Unwetterwarnung ab Stufe 3 fällt das Biken aus. Neulinge und Interessierte: Ab April 2019 organisieren wir wieder unsere Schnuppertouren für Gruppeneinsteiger. Der Einstieg in unsere Gruppe in der Winterzeit (Okt-April) macht nur für erfahrene Biker sinn [S2/K2]. Anfragen bitte per e-mail mountainbike@alpenverein-heidelberg.de

Aktuelles und Programm

b Mountainbike

Gruppenportrait

b Gruppenportrait

Schwierigkeitsskala Mountainbiken

S0 Wegbeschaffenheit fester und griffiger Untergrund

Hindernisse	keine Hindernisse
Steigung / Gefälle	bis ca. 10% bergauf, bis ca. 20% bergab
Kurven	weit
Fazit	kein besonderes fahrtechnisches Können notwendig
	 

S1 Wegbeschaffenheit loserer Untergrund möglich, kleine Wurzeln und Steine

Hindernisse	kleine Hindernisse, Wasserrinnen, Erosionsschäden
Steigung / Gefälle	bis ca. 15% bergauf, bis ca. 30% bergab
Kurven	eng
Fazit	�	fahrtechnische Grundkenntnisse notwendig 

• Hindernisse können überrollt werden

S2 Wegbeschaffenheit Untergund meist nicht verfestigt, größere Wurzeln und Steine

Hindernisse	flache Absätze und Treppen
Steigung / Gefälle	bis ca. 20% bergauf, bis ca. 60% bergab
Kurven	leichte Spitzkehren
Fazit	�	fortgeschrittene Fahrtechnik nötig
	 

S3 Wegbeschaffenheit verblockt, viele große Wurzeln / Felsen, rutschiger Untergund, loses Geröll

Hindernisse	hohe Absätze
Steigung / Gefälle	bis ca. 30% bergauf, einige Stellen bis ca. 70% bergab
Kurven	enge Spitzkehren
Fazit	�	sehr gute Bikebeherrschung nötig
	 

S4 Wegbeschaffenheit sehr verblockt, viele große Wurzeln / Felsen rutschiger Untergrund, loses Geröll

Hindernisse	Steilrampen, kaum fahrbahre Absätze
Steigung / Gefälle	z.T. > 30% bergauf, mehrere Stellen > 70% bergab
Kurven	ösenartige Spitzkehren
Fazit	       perfekte Bike-Beherrschung nötig, Trialtechnik z.B. versetzen des Hinterrades
	 

S5 Wegbeschaffenheit sehr verblockt mit Gegenanstiegen, rutschiger Untergrund, loses Geröll, Weg hat Charakter eines Berpfades

Hindernisse	Steilrampen mit kaum fahrbahren Absätzen in Kombination
Steigung / Gefälle	z.T. > 30% bergauf und häufig > 70% bergab
Kurven	ösenartige Spitzkehren mit Hindernissen
Fazit	�	exzellente Beherrschung spezieller Trial-Techniken nötig, Versetzen des Vorder- und Hinterrades ist nur eingeschränkt möglich

Konditioneller Anspruch

K0 Gesamthöhenmeter bis 400 Hm

Steilheit	leichte Anstiege bei festem Untergund < 10%
Dauer der steilen Stellen	kurz
Länge der Tour	bis 20 km
Fazit	�	keine besondere Kondition erforderlich
	 

K1 Gesamthöhenmeter bis 1000 Hm

Steilheit	leichte bis mäßig steile Anstiege bei festem und leicht losem Untergrund < 15%
Dauer der steilen Stellen	neben kurzen steilen Stellen auch längere mäßig steile Passagen
Länge der Tour	bis 35 km
Fazit	�	passable Grundkondition erforderlich
	 

K2 Gesamthöhenmeter bis 1500 Hm

Steilheit	mäßige bis steile Anstiege auch bei lockerem Untergrund < 20%
Dauer der steilen Stellen	länger anhaltende steile Passagen sind möglich
Länge der Tour	bis 50 Km
Fazit	�	gute Grundkondition notwendig
	 

K3 Gesamthöhenmeter bis 2000 Hm

Steilheit	mäßige bis steile Anstiege auch bei lockerem oder schwierigem Untergund, kurze sehr steile Stellen < 25%
Dauer der steilen Stellen	länger anhaltende steile Passagen sind möglich
Länge der Tour	bis 60 km
Fazit	�	sehr gute Grundkondition notwendig
	 

K4 Gesamthöhenmeter bis 3000 Hm

Steilheit	steile Anstiege auch bei lockerem Untergund, viele kurze steile und sehr steile Stellen, einzelne extrem steile Abschnitte > 25%
Dauer der steilen Stellen	lang anhaltende steile Passagen sind möglich
Länge der Tour	bis 90 km
Fazit	�	spezielle konditionelle Voraussetzungen sind nötig
	 

K5 Gesamthöhenmeter > 3000 Hm

Steilheit	steile Anstiege auch bei lockerem Untergund,viele kurze steile und sehr steile Stellen, einzelne extrem steile Abschnitte > 25%
Dauer der steilen Stellen	lang anhaltende steile Anstiege auch bei lockerem Untergund, viele kurze steile und sehr steile Stellen, einzelne extrem steile Stellen
Länge der Tour	> 90 Km
Fazit	�	nur für bestens trainierte Radsportler möglich

Gefährlichkeit einzelner Strecken, bzw. Streckenabschnitte

G0 Auf Grund des Geländes und der Wegbeschaffenheit ergibt sich bei Stürzen nur eine geringes Verletzungsrisiko G1 Auf Grund des Geländes und der Wegbeschaffenheit ( Felsen, Felsbrocken, Baumstümpfe, Bachbette) sind bei einem Surz Verletzungen möglich G2 Fahrfehler bedeuten Stürze mit Verletzungsfolgen. Ein kontrolliertes Anhalten zu Beginn der Fahrsituation, evtl. auch innerhalb der Fahrsituation möglich. G3 Fahrfehler bedeuten Stürze mit hoher Verletzungsgefahr, auch größere Fallhöhen sind möglich. Ein kontrolliertes Anhalten ist zu Beginn der Fahrsituation möglich, in der Fahrsituation dann allerdings sehr schwierig. G4 Fahrfehler bedeuten Abstürze über Abbrüche oder extrem steile Hänge, Ein kontrolliertes Anhalten zu Beginn der Fahrsituation ist sehr schwierig, in der Fahrsituation ist dies nahezu nicht mehr möglich. Es besteht die Gefahr von schwertsen Verletzungen, bis hin zu möglicher Lebensgefahr G5 Kleinste Fahrfehler bedeuten Abstürze über senkrechte Abbrüche oder extrem steile Hänge. Ein kontrolliertes Anhalten vor und in der Fahrsituation ist nahezu unmöglich. Es besteht höchste Lebensgefahr!

Elektrofahrräder

Die Unterstützung des Fahrradfahrens durch Elektroantrieb eröffnet aus Sicht des DAV neue Anwendungsperspektiven für die Ausübung des Bergsports. Ob allein zum Mountainbiken, als alternative Anfahrtsmöglichkeit zu anderen Bergsportaktivitäten oder als Verkehrsmittel im Alltag. Durch die Nutzung von rechtlich dem Fahrrad gleichgestellten Pedelecs, die die eigene Leistung bei der Ausübung des Natursport Mountainbiken unterstützen, kann das Erlebnis Mountainbike leichter zugänglich gemacht werden. Dennoch beobachtet der DAV die Entwicklung der Nutzung von E-Bikes und Pedelecs in den Alpen und Mittelgebirgen durchaus kritisch. Er setzt sich für Bewegung aus eigener Kraft ein. Das Radfahren in den Bergen mit E- Bikes, die ohne eigene körperliche Betätigung genutzt werden können, unterstützt der DAV nicht. Bei der Nutzung von Pedelecs im Gebirge ist eine ausreichende Unterrichtung über Natur- und Umweltschutzaspekte, Handling, Reichweite und Risiken sowie eine Einführung in die nötige Basis-Fahrtechnik für Einsteiger unabdingbar.

Fahrräder mit Elektroantrieb werden im Sprachgebrauch pauschal alle als E-Bike bezeichnet. Grundsätzlich unterscheidet man aber die Typen Pedelecs und E-Bikes. Bei klassischen Pedelecs unterstützt der Motor den Fahrer lediglich beim Treten. Sie sind dem Fahrrad gleichgestellt und können ohne Versicherungskennzeichen und Führerschein genutzt werden, solange der Elektroantrieb nicht mehr als 250 W Dauerleistung liefert und bei Geschwindigkeiten von über 25 km/h automatisch abschaltet. Leistungsstärkere E-Bikes gewähren eine stärkere Unterstützung, können ggf. völlig ohne Tretunterstützung gefahren werden und benötigen ein Versicherungskennzeichen. Das Radfahren in den Bergen dieses Typs von E-Bikes unterstützen wir ausdrücklich nicht.

Da dennoch im allgemeinen der Begriff E-Bike auch für Pedelecs benutzt wird, verwenden wir diesen Begriff auch im Rahmen der Tourenausschreibungen, meinen damit aber ausschließlich klassische leistungsbegrenzte Pedelecs, die nur bis 25km/h unterstützen.